Stammapostel Mutschler in Stendal

Eine Woche nach seiner Ordination leitete Helge Mutschler seinen ersten Gottesdienst als Stammapostel. Dieser fand am 31. Mai 2026 in der Gemeinde Stendal statt und wurde per IPTV in alle Gemeinden des deutschsprachigen Arbeitsbereiches von Bezirksapostel David Heynes übertragen. Am Vortag stimmten Chor, Orchester und Solisten mit dem Werk „Paulus – ein modernes Oratorium von Klaus Heizmann“ in einem Benefizkonzert auf den Festgottesdienst ein.

Am Pfingstsonntag hatte Helge Mutschler die geistliche Leitung der Neuapostolischen Kirche als Stammapostel übernommen. Zum Trinitatis-Fest feierte er den ersten Gottesdienst als Kirchenleiter. Als Grundlage diente Johannes 17,20.21: „Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, dass sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, auf dass die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.“

Mit Gott an einem Tisch

Stammapostel Helge Mutschler stellte zum Trinitatisfest die Dreieinigkeit Gottes in den Mittelpunkt. Er beschrieb sie als Einheit in Unterschiedlichkeit, die von Liebe geprägt sei. Das „Ineinandersein“, welches in der Bibel mit „du in mir und ich in dir“ beschrieben wird, verdeutlichte er mit einem Bild. Er beschrieb einen Tisch, an dem drei Personen sitzen: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Ein Platz sei dort frei für die Menschen. Um Teil dieser Gemeinschaft zu sein, sei Glaube notwendig, erklärte er und bezog sich dabei auf die Worte „die, die durch ihr Wort an mich glauben“.

Teil von Jesu Gebet sei auch die Bitte, „dass sie alle eins seien“. „Alle meint wirklich alle. Alle bedeutet, da soll es keine Spezial- und Randgruppen geben“, betonte er. Dies sei jedoch nicht als Gleichförmigkeit zu verstehen, sondern als gemeinsame Ausrichtung auf die Liebe Gottes und als Verbundenheit durch die Kraft des Heiligen Geistes.

In weiteren Predigtbeiträgen lud Apostel Neil Woodman dazu ein, mit seinen Mitmenschen über den eigenen Glauben zu sprechen. Apostel Jens Korbien betonte den Aspekt der Gemeinschaft mit Gott, in der es sich zu bleiben lohne.

Feierliche Einstimmung mit Benefiz-Konzert

Am Samstag, den 30. Mai 2026, ließen rund 120 Sängerinnen und Sänger, begleitet von einem Orchester, Gesangssolisten und einem Sprecher die Geschichte des Apostels Paulus noch einmal lebendig werden. Bereits im Jahr 2025 hatten sie das Werk von Klaus Heinzmann in Leipzig, Braunschweig und Brandenburg aufgeführt. Nun erklang es noch einmal im Rahmen eines Benefizkonzertes in Stendal, dessen Einnahmen an die gemeinnützige Organisation NAK-karitativ e.V. gehen.

 

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